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10 typische Fehler beim Anbau von Cannabis

Der Anbau von Cannabis setzt kein Diplom in Raketentechnik voraus, aber dennoch kann man sich dabei besser und auch schlechter anstellen – oder sich sogar größere Schwierigkeiten mit den Pflanzen einhandeln, wenn man gleich mehrere Dinge falsch macht. Daher soll im Folgenden ein Blick auf zehn häufige Fehler beim Cannabisanbau gerichtet werden.

1. Zu teures Equipment

Ein Fehler, den Anfänger nicht machen sollten, ist die Anschaffung von zu teurem Equipment, das dazu unter Umständen für die ersten Gehversuche auch gar nicht benötigt wird. Auch wenn es kaum vorstellbar ist, sollte man zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass einem dieses Hobby doch keinen Spaß macht. Den Anbau lernt man aber auch am besten von der Pike auf und viele Grow-Systeme können nach und nach erweitert und ergänzt werden. Lieber sollten Beginner darauf achten, bei der Wahl der Cannabissamen auf hochwertige Genetik zu achten.

2. Die Samen schlecht behandeln

Wenn die Samen eingetroffen sind, muss man vorsichtig mit ihnen umgehen. Es kann durchaus auch schon einmal bis zu zwei Wochen dauern, bis sie keimen und in dieser Zeit sollte man sich in Geduld üben und sie nicht unnötig stressen. Auch müssen Grower aufpassen, dass die zarten Samen nicht mit Verunreinigungen in Kontakt kommen. Beispielsweise sind Nikotinrückstände an den Fingern für Samen das reinste Gift.

3. Falsche Düngung

Auch beim Düngen kann man einiges falsch machen. Die weniger häufig anzutreffende Variante ist die zu zaghafte beziehungsweise gar nicht durchgeführte Düngung. Ein bisschen darf es schon sein, wenn auch nicht unbedingt in den Mengen, die von den Düngemittelherstellern angegeben werden. Skeptiker sollten zu organischen Düngern greifen. Weitaus häufiger findet man das Problem der Überdüngung, was unter anderem an den gerade angesprochenen Vorgaben der Hersteller liegt, aber auch daran, dass viele Grower zu früh mit der Nährstoffgabe anfangen.

4. Falsche Bewässerung

Auch hier verhält es sich ähnlich wie beim Dünger: zu wenig Wasser wird eher selten gegeben, aber zu viel Wasser häufig. Das ist oft gut gemeint, führt aber zu schädlichen Effekten – ein ganz klassischer Fehler, der vor allem von Anfängern häufig begangen wird. Als allgemeine Richtlinie kann man sagen, dass man nachgießen sollte, wenn die ersten paar Zentimeter der Erde getrocknet sind – sobald das Wasser wieder herausläuft, sollte man aufhören zu gießen.

5. Falsche Beleuchtung

Noch etwas, was auf verschiedene Weisen falsch angegangen werden kann: die Beleuchtung. Cannabispflanzen wollen viel Licht; wer an dieser Stelle geizt, wird keine akzeptablen Ernten einfahren können. Aber auch die Aufhängung der Lampen birgt Schwierigkeiten: Der optimale Abstand zu den Pflanzen hängt von vielen Faktoren ab, Faustregeln sind schwer aufzustellen. Der Abstand sollte jedenfalls nicht zu groß sein, bei Lampen mit großer Hitzeentwicklung (beispielsweise NDL) aber auch nicht zu gering, damit Verbrennungen vermieden werden.

6. Falsche Belüftung

Falsche Belüftung bedeutet in diesem Fall gar keine oder mangelhafte Belüftung. Beim Indoor-Anbau ist es essentiell, für eine gute Zu- und Abluft zu sorgen, idealerweise mit Geruchsfilterung ausgestattet. Des Weiteren sollte mit Ventilatoren für einen permanenten Luftumschlag gesorgt werden, nicht zuletzt damit die Pflanzen kräftiger werden.

7. Schädlinge und Krankheiten verschleppen

Die Pflanzen sollten im Idealfall täglich überwacht und untersucht werden – nicht, dass sich Krankheiten oder Schädlinge wie Blattläuse, Spinnmilben und dergleichen breitmachen oder Pilze die Pflanzen besiedeln. Denn bemerkt man dies erst in einem späteren Verlauf, ist die Ausbreitung schon so weit fortgeschritten, dass man zu unter Umständen chemischen Insektiziden und Fungiziden greifen muss, was aber auch dann nicht unbedingt einen Erfolg herbeiführen wird – und dazu noch gesundheitsschädlich sein kann.

8. Weitere Fehler

Auch weitere Faktoren können dafür sorgen, dass ein Cannabisanbau besonders gut oder schlecht gelingt, unter anderem ist vor allem dafür zu sorgen, dass die richtigen Temperaturen und der richtige Feuchtigkeitsgehalt im Grow-Raum eingehalten werden. Auch die Wurzeln bedürfen etwas Aufmerksamkeit und genügend Platz und Nährstoffe, um sich entfalten zu können. Anfängern sei ganz allgemein die Lektüre mindestens eines Grow-Buchs empfohlen.

9. Frühe Ernte

Outdoor-Pflanzen werden häufig zu früh ins Freie gestellt. Und Outdoor- wie Indoor-Pflanzen werden oft zu früh geerntet. Erstere häufig auch aus Angst vor schlechtem Wetter, letztere in der Regel aufgrund von Ungeduld. Bei Outdoor-Pflanzen kann dies unter Umständen noch Sinn ergeben, indoor ruiniert man sich so aber unter Umständen den kompletten Grow. Zu früh geerntetes Gras hat Mängel in Puncto Geschmack und Wirkung. Das gilt auch für zu kurz oder falsch getrocknetes Cannabis.

10. Wahl des Samenhändlers

Auch ganz am Anfang des Grows kann man schon einen entscheidenden Fehler machen: und zwar auf den falschen Samen-Shop zu setzen. Hierbei gibt es versschiedene Arten schwarzer Schafe – etwa Shops, die gar nicht oder nur selten liefern, oder die Shops, die besonders exquisite Samen anbieten und einem das Blaue vom Himmel versprechen, dies dann aber oft nicht einhalten. Mit einem Kauf von Samen bei Seedsman.com kann man jedenfalls nichts falsch machen und von vielen tollen Angeboten profitieren.

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