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6 Möglichkeiten die Qualität von Cannabis zu beurteilen

Der Prozess, die Cannabis-Qualität zu beurteilen, geschieht in zwei Phasen. Die erste Einschätzung – wenn Sie es anfassen, es riechen und es mit dem bloßen Auge und vergrößert ansehen – zeigt uns, wie das Marihuana geschnitten und konserviert wurde, und erlaubt einige begründete Vermutungen darüber, wie dieses Gras zu rauchen ist und wie es schmeckt.

Die zweite Phase ist das eigentliche Rauchen oder sonstiger Verzehr des Marihuanas, wenn man die Pflanze schmeckt, wieder riecht und schließlich die Wirkung erlebt. Gemeinsam bilden diese beiden Phasen eine vollständige Untersuchung der Marihuana-Qualität.

Geruch – Das Marihuana-Aroma der Blüten sollte das erste sein, das Sie begrüßt. Es gibt 200 Terpene und Terpenoide – kleine Verbindungen, die natürlich Aroma und Geschmack in der Pflanze erzeugen, während sie die in den Marihuana-Sorten vorhandene THC-Potenz beeinflussen. Daher gibt es ein breites Angebot der aromatischen Noten, die Sie im Marihuana finden. Zitrus-, Diesel-, Kiefer-, Zimt-, Chili-Pfeffer-, Trauben-Duft und feuchtes Moos sind nur einige der Düfte, die Sie in einem Knospen-Bouquet finden können. Schlecht geschnittenes Marihuana riecht wie Heu, oder es verliert überhaupt den Großteil seines Dufts. Dieses sollte gemieden werden. Marihuana, das ein durchdringendes und anhaltendes Aroma hat, ist einen genaueren Blick wert.

Farbe – Die Farbe von Marihuana reicht von minzgrün, bis zu mehr oder weniger lila, das fast schwarz ist. Die Farbe wird vor allem durch die Gene bestimmt und ein wenig davon, wie die Pflanze großgezogen wurde. Einige violette Stämme werden nur lila, wenn sie während der Blüte niedrigen Temperaturen ausgesetzt werden. Die Haare, die in Wirklichkeit die getrockneten Blütenstempel sind, sorgen mit rot und orange für ein visuelles Marihuana-Erlebnis. Unabhängig von exakten Farbtönen sollte die Marihuana-Farbe gleichmäßig und lebendig sein. Halten Sie sich von allem mit grauen Flecken fern.

Trichome (Pflanzenhaare) – Trichome sind die funkelnden “Kristalle”, die die Knospen feucht bedecken, und sind einer der wichtigsten Indikatoren dafür, wann eine Pflanze zu ernten ist. Trichome sorgen auch für die fühlbare klebrige Eigenschaft von Marihuana. Diese kleinen Stiele – sie sehen unter 40- oder 50facher Vergrößerung aus wie winzige Pilze – sind dort, wo ein Großteil der biochemischen Magie des Marihuanas liegt. Wenn man die Trichome vergrößert betrachtet, sollten sie alle milchigweiß sein, mit minimal 30 % bernsteinfarbenen Trichomen. Je bernsteinfarbener die Trichome sind, desto länger durfte das Marihuana an der lebenden Pflanze reifen, und desto wirksamer sollte der Effekt sein. Sind über 70% der Trichome bernsteinfarben wurde es zu spät geerntet.

Feuchtigkeit – Hochwertiges Marihuana ist nicht knochentrocken. Es sollte klebrig sein, ein wenig feucht, aber nicht so sehr, dass der Behälter beschlägt oder es innen offensichtlich feucht ist. Gras, das zu trocken ist, ist schwieriger zur rauchen.

Geschmack – Sauberkeit ist wichtig bei der Bewertung des Geschmacks. Eine schmutzige Pfeife maskiert die spezifischen Noten. Das Konservieren spielt eine Rolle dabei, wie der Geschmack ausfällt, aber wie die Pflanze in der Blütezeit und in ihren letzten Wochen behandelt wurde hat einen großen Einfluss darauf, was Sie schmecken werden. Metallische oder chemische Aromen deuten darauf hin, dass die Pflanze vor der endgültigen Ernte nicht ausreichend mit Wasser gegossen wurde.

Verbrennt zu gleichmäßig grauer Asche – Marihuana, das zu weicher, gleichmäßig grauer Asche verbrennt, ist ohne Verunreinigungen oder Spuren von Chemikalien, die in Marihuana gefunden werden, das ungleichmäßig verbrennt und dunklen Schmutz hinterlässt. Saubere Asche ist die Bestätigung dafür, dass die Pflanze gleichmäßig und sauber verbrennt.

Ein Marihuana-Kenner zu werden, erfordert gelebte Aufmerksamkeit und Geduld. Den hier genannten Details Aufmerksamkeit zu schenken, wird Ihnen helfen, sich bei der Bewertung der Marihuana-Qualität wohler zu fühlen. Verwenden Sie dieses Wissen, um bessere Kaufentscheidungen zu treffen oder sich besser auf das zu konzentrieren, was Sie als Züchter erreichen wollen.

von Kristin Cerda

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