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Die Unterschiede zwischen Sativa und Indica

Cannabis, Marihuana, Haschisch – das sind Begriffe, die Leute, die sich mit dem Thema nicht auskennen, gerne durcheinanderwerfen. Wer sich mit Cannabis und vor allem dem Anbau von Cannabis auseinandersetzt, der wird sehr schnell auch mit den Begriffen Sativa und Indica konfrontiert. Dabei handelt um zwei der drei verschiedenen Arten von Cannabis – wobei neuerdings umstritten ist, ob Cannabis indica nicht vielleicht doch anstatt einer eigenen Art bloß eine Unterart von Cannabis sativa darstellt. Die dritte Art ist Cannabis ruderalis, die im Gegensatz zu den anderen beiden keine Rauschwirkung verspricht und in modernen Pflanzenkreationen, wie sie beispielsweise bei Seedsman bestellt werden können, zu dem Zweck eingekreuzt wird, um selbstblühende Cannabisstrains zu kreieren.

High? Stoned?

So viel zur Klassifizierung. Cannabiskonsumenten interessiert der Unterschied vor allem hinsichtlich der Wirkung. Diesbezüglich kann man vereinfacht festhalten, dass Sativa-Sorten mehr auf den Kopf schlagen und in ihrer Wirkung oft deutlich psychoaktiver sind als Indica-Sorten. Haze-Sorten sind beispielsweise sativalastig und werden daher von unerfahrenen Konsumenten hinsichtlich ihrer Effekte gelegentlich als unangenehm empfunden. Indica-Sorten wirken sich dagegen stärker auf den Körper aus und werden daher auch häufiger als Schmerzmittel oder allgemein als Medizin eingesetzt. Sativa ist also eher belebend (wenn man denn mit der Wirkung zurechtkommt), Indica eher sedierend. Sativa-Sorten sind also eher für das klassische „High“, Indica-Sorten für das klassische „Stoned-Sein“ verantwortlich.

Groß? Klein?

Aber auch für die Grower von medizinischem oder freizeitlichem Marihuana macht es nicht nur hinsichtlich der berauschenden Effekte einen Unterschied, ob sie Indica oder Sativa anbauen. Diese Cannabisarten unterscheiden sich hinsichtlich Wuchs und Anbauzeit recht erheblich. Allgemein kann gesagt werden, dass Sativa-Pflanzen outdoor mit drei bis vier Metern deutlich größer werden als Indica-Pflanzen, die mit ein bis zwei Metern gerade einmal die Hälfte der Höhe erreichen. Daher werden indoor in der Regel auch Indica-Pflanzen bevorzugt, da dort der Platz oft sehr begrenzt ist.

Indoor? Outdoor?

In deutschsprachigen Breitengeraden werden allerdings auch im Freilandanbau oft Indica-Pflanzen bevorzugt, da diese in der Regel nicht so viel Zeit benötigen, um zur Reife zu gelangen. Bei manchen Sativa-Sorten kann sich die Ernte bis in den November reinziehen, sodass bei einem Outdoor-Anbau, beispielsweise in Holland, Gefahr droht, dass Regen und Schnee die ganze Arbeit der vorangegangenen Monate zerstört.

Die perfekte Cannabissorte

Auch die Blüten unterscheiden sich optisch. Sativa-Sorten sind eher länglich und luftig, während Indica-Blüten dichter und dicker sind. Inzwischen gibt es jedoch nur noch wenig Sorten, die genetisch wirklich zu einhundert Prozent Indica oder Sativa sind. Die meisten auf dem Markt oder auch hier bei Seedsman erhältlichen Cannabissorten stellen Hybride dar, die das Beste aus den Bereichen Indica und Sativa vereinen. Dabei entstehen Sorten mit Mischungsverhältnissen von 50 zu 50 bis hin zu indica- oder sativadominanten Sorten mit Anteilen von bis 95 Prozent von der einen oder anderen Art. Automatik-Sorten, die ihre Blüte unabhängig von der Tageslichtstundenanzahl nach einer gewissen Zeit von selbst einleiten, enthalten wie eingangs bereits erwähnt zudem Ruderalis-Genetik.

Somit bleibt Growern nicht nur die Qual der Wahl, sondern auch die freie Auswahl. Wer sich hinsichtlich Wirkung und Rahmenbedingungen entschieden hat, kann sich anschließend auf die Suche nach der perfekten Cannabissorte machen. Hier bei Seedsman wird jeder Wunsch erfüllt.

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